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Mein Blog zieht um...

Hallo zusammen…

ihr alle, die ihr noch bei mir seid.

Mein Blog zieht um! Derzeit findet Ihr ihn unter

http://www.backenhoernchen.de/wordpress/

Es wäre super, wenn Ihr vielleicht mir Eure Meinung zu folgendem sagt:

Sollte der Blog zukünftig direkt unter www.backenhoernchen.de auftauchen oder „nur“ über einen Link?

Kino: Bugsy (1991)

Bugsy (1991) Es ist die Geschichte über den "Erfinder" von Las Vegas – dem legendären Hotel Flamingo Casino – einem Gängster, der das Geld ausgibt ohne nachzudenken, sich in eine Schauspielerin fanatisch verliebt und dabei immer auf einer Gradwanderung zwischen Ausgeglichenheit und Wahnsinn bewegt.

Der Film ist definitiv interessant, aber auch sehr lang und enthält leider zu viele längen. Dieses wird durch die oft gezeigten Ausbrüche und fanatischen Überwachungswahn der Schauspielerin gegenüber unterstützt. Es mag sein, dass es alles so gewesen ist, doch dem Film bekommt es nicht.

Ich kann ich nicht empfehlen, wenn man sonst etwas anderes zu schauen hat. Dennoch irgendetwas hat der Film, wenn man ihn auch nur besser nebenbei schauen sollte.

Augenkrebs

Auf der Suche nach wichtigen Informationen für meine Seminararbeit, bin ich über diesen Blog gestolpert. Ich weiß, dass ich nicht der König der Farben und besonders nicht des Designs bin, aber ich kenne die gewissen Grundregeln, die man beachten sollten.

Leider werde ich nun wohl und alle die ich nun auf diesen Blog geleitet haben, früher Altersblind werden.

Kino: Good Bye Lenin! (2003)

Good Bye Lenin! (2003) Es ist eine Geschichte über eine Familie aus der DDR, die vor der Wende beginnt und nach der Wende endet.

Daniel Brühl, der die Hauptfigur spielt, tut alles Menschenmögliche, um seiner Mutter, die die Zeit der Wende nicht mitbekommen hat, weil sie im Koma lag, vor diesem Schock zu bewahren.

Verstrickt in dieser Zeit und der Liebe zu einem Mädchen wird beinahe ein Märchen aus der Geschichte ohne aber die DDR und dessen Staatsapparat all zu sehr zu beschönigen oder dessen Einfluss auf das Leben wegzulassen.

Der Film ist gut, aber nicht der Beste. Er lässt sich wunderbar in Zweisamkeit genießen. Allerdings gibt es mit Herr Lehmann bessere Filme ähnlicher Art.

Kino: Hercules in New York (1970)

Hercules in New York (1970) Ich hatte vor kurzem das Glück, den ersten Film mit Arnols Schwarzenegger zu sehen.

Der Plot ist sehr einfach gestrickt. Er als Herkules verlässt den Olymp und kommt – von einem Frachter in Griechenland aus dem Meer gefischt – nach New York. Dort trifft er Prezi, einen armen Brezelverkäufer, der sich seiner annimmt. Sie lernen einen Professor und seine Tochter kennen, er vollführt diverse sportliche Superleistungen und führt sich selbstverständlich Halbgöttisch aber natürlich auf. Ein paar Ausflüge mit der Tochter des Professors und durch eine Intrige seiner göttlichen Stiefmutter Hera zum Menschen geworden, muss er gegen eine Bande Verbrecher kämpfen. Doch es stehen ihm seine Freunde im Olymp beiseite. Schließlich kehrt er zurück und der Film ist aus.

Es ist sicher kein Glanzstück dieser Film. Schwarzenegger schlägt sich in diesem B-Movie wacker und sticht sogar, wenn man das überhaupt sagen kann, sogar dadurch hervor, dass er den Herkules wirklich überzeugend spielt. Dennoch sollte man sich den Film verkneifen, denn er ist weder spannend noch actionreich. Ich habe mich in mehren Sessions verbissen durchgeschlagen und dabei andere Dinge erledigt.

Kino: The Man Who Wasn't There (2001)

The Man Who Wasn't There (2001) Auch bekannt unter dem Namen „The Barber“ machen die Coen Brüder ihrem Namen mit diesem erzählenden Film wieder einmal alle Ehre.

Ein ruhiger, stiller Friseur, unvergleichlich gespielt von Billy Bob Thornton, in einer Kleinstadt in den Südstaaten führt ein bescheidenes Leben. Er leibt seine Frau nicht und ist nicht sonderlich böse darüber, dass sie ihn vor einiger Zeit einmal betrogen hat. Doch nun kommt ein windiger Geschäftsmann vorbei, der mit Dry-Ceaning sein Geld verdienen will. Da ihm noch 10.000 Dollar fehlen, begeistert – so sehr wie man den Friseur eben begeistern kann – er den Friseur für die Idee. Dieser erpresst den Chef seiner Frau. Leider geht dabei einiges Schief und der Friseur ermordet den Chef. Ironischer Weise wird seine Frau dafür verantwortlich gemacht. Der Friseur setzt alle Hebel in Bewegung, um ihr zu helfen und flieht in seinem schlechten Gewissen zu dem Nachbarn und der klavierspielenden Tochter. Das Ende lasse ich mal offen, um nicht die Spannung zu verderben.

Meine minderwertige Beschreibung hört sich wahrscheinlich eher langweilig an. Doch der Film kann jeden begeistern, der sich gerne interessante Filme anschauen mag. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und die Handlung durchgängig verständlich und mit einem deutlichen roten Faden versehen. Es ist ein absolutes muss für jeden, der auch mal ohne schnelle Schnitte und Aktion auskommt.

Kino: The Sting (1973)

The Sting (1973) Ein Kleinkrimineller (von Robert Redford gespielt), der sein Geld mit Trickbetrug „verdient“ verliert seinen Kollegen/Mentor und besten Freund nach dem Diebstahl einer Geldlieferung aus dem Wettgeschäft. Danach macht er die Bekanntschaft mit einem Freund seines Mentors, mit dem er den Drahtzieher des Mordes aufs Kreuz legen will.

Dieser in den 30'er Jahren in Chicago spielende Film hat sowohl das Flair der Zeit genial umgesetzt als auch eine Story, die mit Witz und Verstand den Zuschauer fesselt. Sicher mutet der 1973 produzierte Film hin und wieder etwas altmodisch an, aber der wahre Cineast wird sich daran nicht stören – im Gegenteil, es versetzt ein um mehr in eine vergangene Zeit.

Es ist ein absolutes muss, diesen Film zu schauen. Und auch wenn man von dem Namen Redford etwas zurückschreckt, so kann man getrost die eigenen Ressentiments für einen Augenblick getrost vergessen. Damals war auch im Bezug auf Ihn die Welt noch in Ordnung.

Kino: Red Heat (1988)

Red Heat (1988) Die Arni-Reihe hat begonnen.

Besagter bekannter Schauspieler ist russischer Polizist/Oberst und jagt einen georgischen Drogendealer. Dieser verschwindet in die USA und Arni reist hinterher. Der Dealer wird auf Grund einer Bagatelle verhaftet, so dass der Rücktransport nach Russland ein Kinderspiel erscheint. Doch auf dem Weg zum Flugplatz wird er befreit.

Nun beginnt eine actionreiche Suche nach dem Kriminellen. Unterstützt wird Arni von einem unkonventionellen und sarkastischen amerikanischen Polizisten Art, der von James Belushi gespielt wird. Nach vielen Schießereien und heftigen Schlägereien geht alles gut aus.

Es ist zwar nicht einer der ersten Filme von Arnold Schwarzenegger und für mich verwunderlicher Weise einer nach seinem Durchbruch mit dem Film The Terminator, dennoch erscheint einem die schauspielerische Leistung etwas holperig. Natürlich kann man nun fragen, ob es überhaupt bis heute welche besitzt – was ich aber meine ist auch die Selbstverständlichkeit, mit der er spätere Actionrollen spielt. Sehr interessant ist, dass er endlich auch ein paar Worte mehr spricht. Dieses war früher das größte Manko, denn die Amerikaner mögen keine Helden, die nicht „gutes“ Englisch sprechen. Wahrscheinlich durfte er aber auch nur deswegen mehr sprechen, weil er ja einen Russen spielte und der Akzent daher gut passte.

Der Film lebt im Grunde nur von dem Wechselspiel aus schweigendem, direktem Russen und der lockeren Schnauze von James Belushi. Als Unterhaltungsfilm ist er nicht schlecht, man merkt allerdings, dass er mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Man greife deswegen lieber zu einem anderen Film – außer man möchte Schwarzenegger in Action sehen.

Kino: The Fifth Commandment (2008)

Ein Profikiller rettet das Kind eines Opfers seines Opfers und nimmt ihn als Sohn auf. Mit neun Jahren beginnt er ihn als Profikiller auszubilden, so dass er später zum besten seiner Zunft wird. Der echte Sohn verschwindet und wird vom Vater als Tod ausgegeben.

Eines Tages erhält der Killer den Auftrag die Klientin seines doch nicht verstorbenen Brusters, der mittlerweile einer der besten Bodyguards geworden ist, umzubringen. Das lehnt er ab und nachdem er erfährt, dass nun zwei andere skrupellose Killer auf Sie angesetzt wurde, die dafür berüchtigt sind, auch alle Personen in der Umgebung nicht zu schohnen, hilft er seinem Bruder, die Sängerin zu schützen. Dabei kommt der Bruder nach vielen laschen, nervtötenden und alberenen Dialogen um. Dialoge nach dem Schema „Nein“, „Doch“ und ein völlig aus der Luft geholter und unvermittelter Monolog der Sängerin über den Sinn einer Karriere in dem Musikbusiness und den Dingen, die man dafür aufgeben muss, treiben den Zuschauer an die Grenzen des ertragbaren – denn mittlerweile hat man begonnen, sich nur noch über den Film lustig zu machen.

Auch die Aktion ist nicht der Rede wert. Ein wenig Kampfsport, viel Ballerei – das reicht nicht aus, um zu einem akzeptabeln Actionfilm zu werden.

Natürlich endet der Fim mit einer heroischen Tat des gebrochenen Vaters und dem Überleben des Killers und der Sängerin. Um dem Film auch noch ein halbwegs akzeptables Ende zu nehmen, musste wohl der Regesseur unbedingt auch im Bild zeigen, dass und wie der Killer überlegt hat, obwohl jeder Zuschauer davon ausgeht. Überflüssig und das schlimmste, was man machen kann.

Dieser Film ist unter aller Kanone und ist keine Minute Wert. Selbst dann nicht, wenn man nur einen Film sucht, über den man sich lustig machen möchte. In einem solchen Fall lohnt sich eher ein Blick in die B-Movie Abteilung der nächstgelegenen Videothek.

  • IMDB: 0492881
  • movielens: 0,5 (eigentlich 0, aber das kann man nicht vergeben)

Kino: 61* (2001) (TV)

61* (2001) (TV) Eine TV-Produktion vom Schauspieler Billy Crystal erscheint auf den ersten Blick nicht unbedingt als ein sehenswerter Film. So wirklich ist er es auch nicht. Dennoch zeichnet er sehr interessant eine Ära des amerikanischen Baseball nach, in der die Spieler auf der Jagt nach dem Rekord von 60 Home-Runs in einer Saison sind.

Dabei konzentriert sich der Film ausschließlich auf die beiden Spieler, die es damals geschafft bzw. beinahe geschafft haben. Zudem waren Sie auch noch im gleichen Team. Der eine, ein Publikumsliebling, der andere ein Stiller und daher als abweisend empfundener Spieler sind nach und zwischen den Spielen immer wieder mit den eigenen Familien und der Presse konfrontiert.

Sehr gut werden die Probleme dargestellt, die den Spielern begegnen, deren Familien nicht am Ort wohnen, der Druck den die Presse und die Fans aufbauen.

Für mich besonders interessant war zu sehen, dass die Sportler extrem viel Alkohol tranken und Zigaretten rauchten. Da Billy Crystal den Film als Verehrer der dargestellten Spieler und Manschaft gedreht hat und 2001 die Zeit des Rauchens als guter Ton bzw. Product Placements vorbei ist, muss ich mutmaßen, dass es zu der Zeit üblich war – unglaublich dennoch für mein heutiges empfinden.

Auch wenn es in meinem ersten Statement sich nicht danach anhört, anschauen kann man sich den Film auf jeden Fall. Er ist interessant und sollte jeden Baseball Fan begeistern – die es hierzulande wohl eher weniger geben wird. Aber auch für andere kann der Film ein ruhige Abendunterhaltung bieten. Er hebt sich deutlich von dem allerlei ab.

start.txt · Zuletzt geändert: 2008/09/03 12:16 von corren
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